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| Foto: Dilip Saha |
nessi „hide and speak“:
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Auf dem Saturday Night Bazaar im indischen Goa hat alles angefangen. Auf diesem Nachtmarkt treffen sich nachts regelmäßig Musiker aus allen Nationen. An einem wunderbar warmen Abend waren der kanadische Gitarrist William Mackenzie und die Kölner Sängerin und Kabarettistin Annette Maria Marx mitvon der Partie. Sie spielten das übliche Repertoire. Ein bisschen Jazz, ein bisschen Pop, ein wenig Blues. Irgendwann aber gingen ihnen die vorbereiteten Songs aus, doch die zauberhafte Stimmung einer magischen Nacht wollte mehr. So improvisierte das musikalische Paar und gebar aus der spontanen Schwingung die ersten Songs dieses wunderbaren Albums. Nessi war geboren. Ein kleiner Club. Eine winzige Bühne. Ein paar versprengte Zuhörer. Es riechtnach Rauch und Alkohol. Niemand scheint wirklich interessiert. Das Licht schimmert matt. Aber dann dringt diese Stimme durch den Nebel. Betörend,hypnotisierend, zauberhaft. Mal sanft schmeichelnd, mal damenhaft graziös. Dann eine vokale Eruption bis in höchste Höhen, gefolgt von einer Landung inEleganz. Dazu das zittrige Vibrato der Gitarre, die den Rhythmus geschnippter Finger in genau jene Wellen wandelt, die vorzugsweise Armhärchen zur spontanen Aufstellung bewegen. Diese Nacht gehört dir. In einem kanadischen Club wurde der renommierte Gitarrist Harry Manx auf Nessi aufmerksam. Manx gilt nicht nur in Kanada schon eine Weile als Spezialist, wenn es gilt, fernöstliche mit westlicher Musik zu verbinden, indische Ragas und Blues zu vermählen. Er lud William Mackenzie und Annette Maria Marx zu Aufnahmen in sein berühmtes „dog my cat“-Studio ein. Dort entstanden die 15 Songs, die „hide And speak“ zu jenem kleinen Juwel machen, das es nun ist. Swingende Countryklänge und jazzige Momente glänzen da im Einklang, aber auch im Widerstreit mit purem Pop oder berauschendem Chanson. Manx war es auch, der den Gitarristen Kevin Breit ins kanadische Studio holte. Kevin Breit sollte man kennen, seit er für Norah Jones den Song „Humble Me“ schrieb und sich als Mitglied ihrer „Handsome Band“ oder als Begleiter von Celine Dion und Cassandra Wilson einen Namen gemacht hat. Mit dem sicheren Gefühl für die richtige Dosis setzte Breit entscheidende Akzente, die sich wunderbar ergänzen mit all den anderen besonderen Momenten, in denen plötzlich eine Säge singt, in denen auf einmal ein Opernchor seine Aufwartung zu machen scheint. Es sind diese kleine Irritationen, die „hide and speak“ zu der musikalischen Wundertüte machen, die es nach Monaten konzentrierter Arbeit geworden ist... mehr auf www.nessimusic.com |
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